Jüdische Geschichte und Kultur

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Görlitz reicht bis ins Mittelalter zurück. Nach einer 450-jährigen Unterbrechung kehrten Juden Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und erlebten einen Aufschwung. Ihre Zahl wuchs stetig, was Anfang des 20. Jahrhunderts den Bau einer neuen Synagoge begünstigte. Diese Blütezeit währte jedoch nur bis in die 1920er Jahre, als der Antisemitismus massiv zunahm, und bis in die 1930er Jahre, als politische Veränderungen eine Welle der Verfolgung auslösten. Das Scholastikum beendete die jüdische Präsenz in der Stadt an der Neiße endgültig. Nach dem Krieg verließen die wenigen Überlebenden die Stadt.

Der folgende Text erzählt die Geschichten einzelner Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Görlitz und Umgebung, die auf dem jüdischen Friedhof in der Biesnitzer Straße begraben liegen. Durch ihre Erzählungen möchten wir die Geschichte jüdischen Lebens den Menschen näherbringen und sie vor dem Vergessen bewahren.
 

Die Geschichte des Jüdischen Friedhofes in Görlitz

Verzeichnis der Gräber

Jüdisches Leben in und um Görlitz